Okonkwo tötet unabsichtlich den Sohn des Verstorbenen und wird für 7 Jahre aus dem Klan verbannt. Er nimmt seine Frauen und Kinder und geht in sein Mutterland. Er ist deprimiert, da er kurz davor war einer der wichtigen Herren des Klans zu werden, doch nach diesem Unglück wurden seine Träume zerstört.
Ich muss zugeben, dass die Geschichte ziemlich spannend ist, nur was mir aufgefallen ist und was ich ein wenig schade finde, ist dass der Autor diesen Teil sehr kurz gefasst hat. Ich hätte mir vorgestellt, dass er mehr die innere Handlung der Familie schildert, doch da war nicht viel zu lesen.
Diese eine Stelle fand ich echt interessant:
" Wir alle wissen, dass der Mann der Familie vorsteht und seine Frauen im folgen. Ein Kind gehört dem Vater seiner Familie, nicht der Mutter und ihrer Familie. Ein Mann gehört seinem Vaterland und nicht zu seinem Mutterland. Und doch sagen wir Nneka - >Mutter ist das Höchste<. Warum? [...] Ein Mann gehört zu seinem Vaterland, solange alles gut und das Leben süß ist. Doch wenn es Leid und Bitternis gibt, findet er Zuflucht in seinem Mutterland."
(Seite 149ff.)
Wenn man bei Leid und Bitternis Zuflucht in seinem Mutterland findet, wenn man denkt, dass man dort beschützt wird, wieso hat man dann kein Respekt vor den Müttern?
Ich verstehe es nicht.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen